Lohnt sich eine Tierversicherung für Kaninchen?

Kaninchen sind insbesondere für Kinder vollwertige Familienmitglieder, die nur das Beste bekommen sollen. Heu, Gras, Grünzeug und ein großzügiges Gehege für den Rasen mit viel Auslauf: An alles alles ist gedacht, den neuen Langohren soll es an nichts fehlen. Dass inzwischen auch für Kaninchen die Kosten für den Tierarzt nicht mehr ohne sind, überrascht dann häufig frischgebackene Langohrbesitzer. Denn auch bei Kaninchen arbeitet Tiermedizin auf High-Tech Niveau, um schnell und sicher im Falle eines Falles zu helfen. Und ganz gleich ob Stall- oder Wohnungskaninchen: die beliebten Hoppler neigen ja nach Rasse zu einer Vielzahl zu Krankheiten wie Virus- oder Augenkrankheiten. Behandlungen können durchaus drei- bis vierstellige Summen nach sich ziehen. Daher ist es auch für Kaninchenbesitzer inzwischen eine mehr als lohnenswerte Überlegung, sich eine Tierkrankenversicherung fürs Kaninchen zuzulegen. Anbieter wie TIERdirekt übernehmen sogar die Vorsorge, so dass regelmäßige Kosten für Impfungen und Wurmkuren gleich mit abgedeckt sind.

Kaninchen benötigen oft schnelle Hilfe vom Tierarzt

Kaninchen gelten als günstige Einstiegstiere. So robust die Tiere aber in der Regel sind, so schnell muss allerdings bei etwaigen Krankheiten auch eingegriffen werden. Schon ein paar Tage, die ein krankes Kaninchen schlecht frisst, kann mit dem Tode enden. Typische Krankheiten sind Viruserkrankungen wie z.B. die Chinaseuche oder eine Myxomatose. Häufig werden die Tiere auch von Parasiten wie Fliegenmaden, Flöhe oder Kokzidien heimgesucht, die Leber und Darm gefährlich werden können. Eine intensivmedizinische Behandlung kann drohen, die schnelle mehrere Tausend Euro Tierarzt kosten kann. Diesen Reigen an möglichen Krankheiten können nicht nur Kaninchen abbekommen, die vornehmlich draußen in Stall oder Gehege gehalten werden. Wohnungskaninchen können zudem verunfallen und Zahnfehlstellungen entwickeln. Kaninchen müssen natürlich ebenfalls regelmäßig geimpft und entwurmt werden.

Eine Kaninchenversicherung zahlt Tierarztkosten

Gerade weil Kaninchen oft von einer sehr akuten Patientenversorgung in Tierarztpraxis oder Tierklinik betroffen sind, kann eine Behandlung ziemlich ins Geld gehen. Das gilt umso mehr, wenn am Wochenende auch noch erhöhte Notdienstsätze angerechnet werden. Aus diesen Erfahrungen heraus entscheiden sich mehr und mehr Halter für eine spezielle Krankenversicherung für ihr Kaninchen, die dann in solchen Situationen zuverlässig die medizinischen Kosten übernimmt. Besonders das Tier profitiert: Denn durch den Versicherer sind immer die modernsten Behandlungsmethoden abgedeckt, die beste Heilungschancen versprechen. Moderne Tierversicherer erstatten auch die regelmäßige Vorsorge, so dass Tierhalter wirklich rundum vor Kosten beim Tierarzt geschützt sind.

Eine zuverlässige Krankenversicherung finden

Auch bei Krankenversicherungen für Kaninchen hat man grundsätzlich die Wahl zwischen einer Operationsversicherung und einer Vollversicherung. Eine Operationsversicherung sollte nicht nur die Kosten für die Operation selber, sondern auch Untersuchungen und Diagnostik am Behandlungstag sowie klinische Nachsorge bis mindestens 14 Tage nach der OP übernehmen. Eine umfassende Vollversicherung bietet nicht nur alle Leistungen der OP-Versicherung, sondern schützt darüber hinaus vor Kosten von Heilbehandlungen, Untersuchungen und Diagnostik außerhalb von Operationen. Gute Versichererer übernehmen auch die Vorsorge wie z.B. Impfen oder Zahnprophylaxe.

Tierkrankenversicherungen für Kaninchen bietet nicht jeder Tierversicherer an. Ist dies aber der Fall, treffen Kaninchenhalter leider oft auf eine Vielzahl an Tarifen und Optionen. Darum sollten Tierbesitzer grundsätzlich bei Abschluss einer Tierkrankenversicherung auf eine Handvoll Kriterien zu achten, die eine sicheren, zuverlässigen Kostenschutz beim Tierarzt oder in der Tierklinik garantieren:

  • 80 - 100 % Kostenübernahme der versicherten medizinischen Leistungen des Tierarztes, moderates Absinken im Tieralter.
  • Unbegrenzte Jahresleistung: Selbst 100 % Übernahme der Kosten nützt Kaninchenhaltern nichts, wenn der Versicherer die Erstattungen wie häufig mit 500 – 1500 € pro Jahr begrenzt. Jahresleistungen sollten bei mindestens 5.000 € liegen oder besser unlimitiert sein.
  • Ausschlüsse & Limits beachten: Es lohnen sich die Allgemeinen
    Versicherungsbedingungen genau auf rassespezifische Ausschlüsse duchzulesen und auf Einschränkungen wie z.B. lediglich geringe jährliche Pauschalen für die Vorsorge zu achten.
  • Geringe Wartezeiten: Wartezeiten zwischen Abschluss und Einsetzen des Schutzes von 1-3 Monaten sind üblich. Wichtig: Krankheiten, die in der Wartezeit auftreten, werden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Daher Vorsicht bei Verträgen mit längeren Wartezeiten.
  • Sofortige digitale Kostenzusage: Meist müssen Tierarztrechnungen bei Versichern nachträglich nach dem Praxisbesuch eingereicht werden. Das kann mitunter zu bösen finanziellen Überraschungen führen. Moderne Tierversicherungen rechnen in Sekundenschnelle direkt mit ihrem Tierarzt ab. Schon in der Praxis erhalten Kaninchenbesitzer eine definitive Kostenzusage und können selbst kostspieligeren Behandlungen und Operationen sofort zustimmen.

Möglichst jung versichern

Wie grundsätzlich alle Haustiere sollten Tierhalter auch Kaninchen schon im sehr jungen Alter abzusichern. Denn auch als Youngster sind die Tiere nicht vor Unfällen beim Rumtoben und vor schweren Krankheiten sicher. Sind bei den Tieren erst einmal chronische Krankheiten eingetreten, ist eine Aufnahme in eine Tierkrankenversicherung schwer bis unmöglich. Darum gibt es bei Tierversicherern auch ein Höchstaufnahmealter, das für Kaninchen bei ca. 4-5 Jahren liegt. Genießt das Kaninchen dagegen frühzeitig Versicherungsschutz, bleibt dieser bestehen, selbst wenn im Alter Krankheiten schwerer verlaufen oder chronisch werden.

Was eine Krankenversicherung für ein Kaninchen kostet, können Kaninchenbesitzer hier in 3 Minuten unverbindlich berechnen lassen: https://www.tierdirekt.de/beitragberechnen

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