Braucht man eine Katzenversicherung?

Katzen sind für uns alle vollwertige Familienmitglieder, die nur das Beste verdient haben. Doch sind wir ausreichend vorbereitet, wenn plötzliche Unfälle und Krankheiten eintreten. Denn Behandlungen und Operationen, wie z.B. eine häufig vorkommende FORL-Zahnerkrankung, können schnell mal drei- vierstellige Summen erreichen. Hinzukommen spezifische Vorsorgemaßnahmen wie z.B. regelmäßige Nierenchecks. Denn Nierenschwäche ist bei Katzen nicht selten anzutreffen. Auch andere häufige Katzenkrankheiten wie Katzendiabetes, Schilddrüsen-Überfunktion oder Katzenleukämie sind nicht nur tragisch, sondern ziehen leider auch hohe Behandlungskosten nach sich. Immer mehr Katzenbesitzer entscheiden sich daher für eine Tierkrankenversicherung, die dann in solchen Situationen zuverlässig die medizinischen Kosten übernimmt.

Eine Versicherung für beste medizinische Versorgung

Achten Sie bei einer passenden Katzenversicherung auf eine ausreichende Abdeckung der Kosten. Denn auch bei der medizinischen Behandlung von Katzen hat die Tiermedizin enorme Fortschritte gemacht. Tiere, die vor Jahren noch aufgegeben werden mussten, können nun auch mit einer chronischen Krankheit ein gutes, schmerzfreies Leben führen. Das hat aber natürlich seinen Preis, den eine Katzenkrankenversicherung übernehmen soll. Darum profitiert von einer zuverlässigen Katzenversicherung vor allem die Katze selbst: Denn die erhält immer die modernsten Behandlungsmethoden, die beste Heilungschancen versprechen. Moderne Tierversicherer erstatten sogar regelmäßige Vorsorgemaßnahmen, so dass Katzenbesitzer tatsächlich rundum vor medizinischen Kosten in Tierarztpraxis und Tierklinik geschützt sind.

So findet man eine zuverlässige Versicherung

Man hat bei Katzenkrankenversicherungen grundsätzlich die Wahl zwischen einer Operationsversicherung (OP-Versicherung) und einer Vollversicherung. Eine Operationsversicherung sollte nicht nur die Operation selber, sondern auch Untersuchungen und Diagnostik am Behandlungstag sowie klinische Nachsorge bis mindestens 14 Tage nach der OP übernehmen. Eine umfassende Vollversicherung bietet nicht nur alle Leistungen der OP-Versicherung, sondern schützt darüber hinaus vor Kosten von Heilbehandlungen, Untersuchungen und Diagnostik außerhalb von Operationen, inklusive Vorsorge.

Wer eine zuverlässige Tierkrankenversicherung für Katzen sucht, muss sich aber erstmal in einem Dickicht aus Angeboten und Tarifen zurechtfinden. Verbraucherexperten geben Katzenbesitzern folgende Kriterien an die Hand, die einen sicheren medizinischen Kostenschutz garantieren:

  • 80 - 100 % Übernahme der Kosten der versicherten medizinischen Leistungen des Tierarztes
  • Jahresleistung unbegrenzt: Selbst 100 % Übernahme der versicherten Kosten bringt Katzenbesitzern wenig, wenn der Versicherer die Erstattungen wie leider häufig mit 500 - 1500 € pro Jahr begrenzt. Solche Jahresleistungen sollten bei mindestens 5.000 € liegen oder besser unlimitiert sein, um die Behandlungs- bzw. OP-Kosten häufig vorkommender Katzenkrankheiten vollständig abzudecken.
  • Ausschlüsse & Limits beachten: Allgemeine Versicherungsbedingungen sollten Katzenhalter genau auf rassespezifische Ausschlüsse überprüfen und auf Einschränkungen wie z.B. lediglich geringe jährliche Pauschalen für die Vorsorge achten.
  • Kurze Wartezeiten: Wartezeiten zwischen Abschluss des Versicherungvertrages und Einsetzen des Schutzes von 1-3 Monaten sind üblich. Wichtig: Krankheiten, die in der Wartezeit auftreten, werden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Daher Vorsicht bei Verträgen mit längeren Wartezeiten.
  • Sofortige digitale Kostenzusage: Meist müssen Tierarztrechnungen bei Versicherern nachträglich nach dem Praxisbesuch eingereicht werden. Das kann mitunter zu bösen finanziellen Überraschungen führen. Moderne Tierversicherungen rechnen in Sekundenschnelle direkt mit dem Tierarzt ab. So erhalten Katzenbesitzer bereits schon beim Praxisbesuch eine definitive Kostenzusage und können selbst kostspieligeren Behandlungen und Operationen sofort zustimmen.

Möglichst jung versichern

Grundsätzlich sollte man Katzen schon im ganz jungen Alter absichern. Auch schon dann sind sie nicht vor Unfällen beim Rumtoben und schweren Krankheiten sicher. Denn sind erst einmal chronische Krankheiten bei der Katze eingetreten, ist eine Aufnahme in eine Tierkrankenversicherung schwer bis unmöglich. Zudem begrenzen Tierversicher das Höchstaufnahmealter, das für Katzen bei ca. 7-9 Jahren liegt. Genießt aber eine Katze dagegen frühzeitig Versicherungsschutz, bleibt dieser bestehen, selbst wenn im Alter Krankheiten schwerer verlaufen oder chronisch werden.

Was eine Krankenversicherung individuell für die eigene Katze kostet, können Katzenbesitzer mit dem TIERdirekt Beitragsrechner in nur 3 Minuten unverbindlich berechnen lassen: https://www.tierdirekt.de/beitragberechnen

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